Im Hintergrund
KI-Redaktion
Aus Protokoll wird Nachricht – Entwürfe mit menschlicher Prüfung.


Das Problem
So klingt es im Rathaus, bevor es die Funktion gibt.
Die Ratssitzung endet um 22 Uhr, das Protokoll ist am Donnerstag fertig – und auf der Website steht am Montag immer noch nichts. Nicht, weil niemand will, sondern weil die Kollegin, die schreiben könnte, vormittags das Bürgerbüro hat und nachmittags die Friedhofsverwaltung. Aus zwölf Seiten Protokoll drei verständliche Absätze zu machen dauert eine Stunde, die keiner hat. Also erfahren die Bürger vom neuen Spielplatz aus der Zeitung, zwei Wochen später – oder gar nicht.
So funktioniert es
KI-Redaktion in wenigen Schritten – für Bürger und für die Verwaltung.
01Vorlage hineingeben
Die Redaktion gibt Stichworte ein, fügt den Text eines Protokolls ein oder lädt die Bekanntmachung als Datei hoch. Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden vorher entfernt; der Entwurf sagt, wie viele.
02Vorschlag lesen
Nach kurzer Zeit liegt der Vorschlag in der Entwurfsmappe: zwei Titel zur Auswahl, eine Kurzfassung, der Text, auf Wunsch ein Push-Text. Darüber stehen die Befunde – Zahlen oder Verweise, die so nicht in der Vorlage stehen.
03Übernehmen – als ungeprüfter Entwurf
Ein Klick macht aus dem Vorschlag eine Mitteilung im Entwurf. Veröffentlichen geht noch nicht: Der Text trägt die Kennzeichnung „ungeprüft“, bis ein Mensch ihn gelesen und bestätigt hat.
04Prüfen, freigeben, kennzeichnen
Die Redaktion liest, ändert, gibt frei. Erst dann erscheint die Mitteilung – mit dem Hinweis „Mit KI-Unterstützung erstellt“, den jede Leserin und jeder Leser sieht.
Selbst ansehen
KI-Redaktion in der Demo-Gemeinde Musterstadt – echte Oberfläche, echte Demo-Daten.
Die KI-Redaktion arbeitet in der Verwaltung, nicht im Bürgerportal – deshalb ein Bild statt des Rahmens: die Entwurfsmappe der Demo-Gemeinde Musterstadt, so wie die Redaktion sie sieht. Im Demo-Termin erzeugen wir einen Entwurf aus Ihrem eigenen Protokoll.

Alle Inhalte sind Demo-Daten und werden jede Nacht zurückgesetzt.
Vollständige Demo öffnenWas die Verwaltung tut
Das ehrliche Gegengewicht: Jemand muss antworten.
Die KI schreibt den Vorschlag, die Verantwortung bleibt im Rathaus. Die Gemeinde schaltet die Funktion frei, sobald der Auftragsverarbeitungsvertrag steht, und legt fest, wer Entwürfe anfordern darf. Danach bleibt pro Mitteilung, was ohnehin Pflicht ist: lesen, korrigieren, freigeben – in fünf Minuten statt in einer Stunde.
- Die Vorlage wird vor dem Versand an die KI von Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern bereinigt; der Entwurf zeigt die Zahl der entfernten Angaben.
- Verbrauch und Kontingent sind in der Verwaltung sichtbar – je Monat, ohne Inhalte; die Obergrenze je Gemeinde setzt die Plattform.
- Entwürfe, die niemand übernimmt, werden ab Werk nach 90 Tagen gelöscht.
- Vorschlag da
- Übernommen – ungeprüft
- Geprüft
- Veröffentlicht
Grenzen
Was KI-Redaktion nicht tut – damit niemand etwas anderes erwartet.
- Kein Text erscheint ohne Freigabe eines Menschen. Übernehmen erzeugt einen Entwurf mit der Kennzeichnung „ungeprüft“; veröffentlichen kann nur, wer ihn gelesen und bestätigt hat.
- Jeder Text, an dem die KI mitgeschrieben hat, ist als solcher gekennzeichnet – für die Redaktion und für die Leser (Art. 50 KI-Verordnung). Die Kennzeichnung lässt sich nicht abschalten.
- Die KI weiß nur, was in der Vorlage steht. Zahlen, Namen oder Termine, die sie dazu erfindet, markiert die Prüfung als „nicht belegt“ – die Vorlage bleibt die einzige Quelle.
- Personenbezogene Daten verlassen das Rathaus nicht: Namen, E-Mail-Adressen und Telefonnummern werden vor dem Versand entfernt. Was übrig bleibt, verarbeitet Mistral AI in Paris; der Nachweis über den Verbrauch zählt Aufrufe und Zeichen, er speichert keine Inhalte.
- Sie schreibt keine Warnmeldung von selbst. Hält die KI einen Text für eine Warnung, sagt sie es – entscheiden und auslösen tut ein Mensch.
Kosten & Voraussetzungen
Aus den Einstellungen der Plattform abgeleitet, nicht formuliert.
- Ab Werk ausgeschaltet, weil ein Dienstleister außerhalb von BürgerWeb mitarbeitet. Die Kosten dafür trägt BürgerWeb, je Gemeinde gilt eine Obergrenze. Für die Gemeinde entsteht kein Aufpreis, und die Funktion lässt sich jederzeit abschalten.
- Eingeschaltet werden dabei Dritte: Mistral AI, Paris (EU).
- Die Gemeinde schaltet die Funktion frei, sobald der Auftragsverarbeitungsvertrag mit diesem Dienstleister unterschrieben ist.
Der Monatspreis für das ganze Portal beginnt bei 99 € zzgl. USt. – diese Funktion ist darin enthalten.
Weiter
Weitere Funktionen aus „Im Hintergrund“.
- AnrufbrückeWarnanrufe und Telefon-Mängelmelder für Menschen ohne Smartphone.
- Digitaler SchaukastenKiosk-Modus für Bildschirme im Rathaus oder Dorfladen.
- WerbeplätzeFest gebuchte Werbeplätze örtlicher und überörtlicher Firmen. Nie neben amtlichen Inhalten, nie im Krisenmodus, ohne Verfolgung und ohne Cookies.
Demo-Termin vereinbaren
In 30 Minuten zeigen wir Ihnen BürgerWeb – online oder bei Ihnen im Rathaus.
Oder gleich selbst ausprobieren
Die Live-Demo „Musterstadt“ steht ohne Registrierung bereit – als Bürger, Redakteur oder Bürgermeister.