BürgerWeb

Hilfe & Notfall

Krisenmodus

Lagebild, Sammelpunkte, Rückmeldungen per Knopfdruck.

Hände stapeln Sandsäcke, Helfer im Hintergrund von hinten
Krisenseite der Demo-Gemeinde Musterstadt: die dauerhaft gepflegten Sammelpunkte und Ausgabestellen mit Adresse, Platz und Barrierefreiheit

Das Problem

So klingt es im Rathaus, bevor es die Funktion gibt.

Beim Stromausfall stirbt die Gemeinde-Website als Erstes – oder sie zeigt weiter das Foto vom Sommerfest, während der Bach über die Ufer tritt. Die Feuerwehr weiß, wo die Sandsäcke liegen; die Bürger wissen es nicht. Das Rathaus-Telefon ist besetzt, im Gruppenchat der Straße kursieren drei Versionen der Lage, und ob die alte Dame in der Talstraße noch im Haus ist, kann niemand sagen. Wer jetzt informieren will, braucht einen Redakteur, einen Rechner und ein Passwort.

Was es macht

Der Nutzen in einem Satz – und drei Fälle aus dem Gemeindealltag.

Im Ernstfall zeigt das Portal auf Knopfdruck nur noch, was jetzt zählt: Lage, Notrufnummern, Sammelpunkte, Ausgabestellen und Hinweise – für den ganzen Ort oder einzelne Ortsteile.

  • Hochwasser in Neufeld

    Der Bürgermeister schaltet den Krisenmodus nur für Neufeld ein. Dort steht jetzt die Ausgabestelle für Sandsäcke ganz oben, der Rest der Gemeinde sieht das gewohnte Portal.

  • „Mir geht es gut“

    Wer ein Konto hat, meldet mit einem Tipp, dass es ihm gut geht, oder bittet um Hilfe. Der Krisenstab sieht offene Hilfegesuche und ordnet sie zu.

  • Vorbereitet, bevor es brennt

    Sammelpunkt Grundschule, Notbrunnen Neufeld: Die Orte stehen schon in ruhigen Zeiten im Portal – und auf dem Krisenblatt zum Ausdrucken.

Wer es benutzt

Jede Rolle sieht ihren Teil von Krisenmodus – nicht mehr.

  • Bürgerinnen und Bürger

    Sehen Lage, Nummern und Orte ohne Anmeldung, melden „Mir geht es gut“ oder bitten um Hilfe.

  • Helferinnen und Nachbarn

    Sehen Hilfegesuche in ihrer Umgebung und können helfen, wo die Gemeinde es freigibt.

  • Bürgermeisterin oder Bürgermeister

    Schaltet den Krisenmodus ein, schreibt Lagemeldungen und gibt die Entwarnung.

  • Gemeinde-Verwaltung

    Pflegt Sammelpunkte, Ausgabestellen und Notrufnummern in ruhigen Zeiten und kann ebenfalls einschalten.

So funktioniert es

Krisenmodus Schritt für Schritt in der echten Oberfläche – aufgenommen in der Demo-Gemeinde Musterstadt.

Ansicht wählen
  1. Ohne Anmeldung erreichbar: der Hinweis auf die 112, der aktuelle Stand und die Notrufnummern zum Antippen. In ruhigen Zeiten steht hier, dass keine Lage läuft.

    Krisenseite von Musterstadt ohne laufende Lage: Hinweis auf den Notruf 112, „Zurzeit läuft keine Lage“ und die Notrufnummern 112, 110, 116117 und Giftnotruf
Krisenseite von Musterstadt ohne laufende Lage: Hinweis auf den Notruf 112, „Zurzeit läuft keine Lage“ und die Notrufnummern 112, 110, 116117 und Giftnotruf
Aufnahme aus der echten Oberfläche mit Demo-Daten – keine Attrappe.

Selbst ansehen

Krisenmodus in der Demo-Gemeinde Musterstadt – echte Oberfläche, echte Demo-Daten.

Das ist keine Attrappe: Sie sehen die Krisenseite der Demo-Gemeinde Musterstadt im Normalfall – keine Lage, aber alles, was im Ernstfall zählt, steht schon bereit. Eine laufende Lage zeigen wir Ihnen im Demo-Termin.

  1. Sehen Sie, was die Seite zeigt, solange nichts passiert: die Notrufnummern zum Antippen, „Zurzeit läuft keine Lage“ und die Sammelpunkte, die Musterstadt dauerhaft pflegt.
  2. Öffnen Sie das Krisenblatt als PDF – dieselben Nummern und Orte auf einem Blatt, zum Ausdrucken, solange Strom und Drucker gehen.
  3. Wechseln Sie in die Browser-Ansicht: Auch breit bleibt es eine Spalte – im Sturm sucht niemand nach einem Reiter.
Ansicht

Bild aus der echten Oberfläche der Demo-Gemeinde.

Krisenseite der Demo-Gemeinde Musterstadt ohne laufende Lage: Notrufhinweis, „Zurzeit läuft keine Lage“ und die Notrufnummern zum Antippen

Alle Inhalte sind Demo-Daten und werden jede Nacht zurückgesetzt.

Vollständige Demo öffnen

Was die Verwaltung tut

Das ehrliche Gegengewicht: Jemand muss antworten.

Der Krisenmodus ist so gut wie die Vorbereitung. Die Gemeinde hinterlegt in ruhigen Zeiten Sammelpunkte, Ausgabestellen und Notunterkünfte mit Adresse und Barrierefreiheit – das sieht jeder schon vor der Lage. Im Ernstfall bleiben drei Handgriffe: Lage einschalten, Lagemeldungen schreiben, Hilfegesuche zuordnen. Am Ende steht die Entwarnung – und danach räumt das Portal selbst auf.

  • Sammelpunkte, Ausgabestellen und Notrufnummern pflegt die Gemeinde in der Verwaltung – vor der Lage, nicht währenddessen.
  • Der Krisenstab sieht Rückmeldungen, offene Hilfegesuche und die Karte im Lagedashboard und antwortet dort.
  • Übungen sind möglich und werden als Übung gekennzeichnet – auf der Seite und in jeder Meldung.
  1. Vorbereitet
  2. Eingeschaltet
  3. Lagemeldungen
  4. Entwarnung
  5. Aufgeräumt

Was Sie einstellen können

Die Schalter aus der Verwaltung Ihrer Gemeinde – mit dem Wert ab Werk.

  • Krisenmodus ein- oder ausschaltenAusgeschaltet verschwindet die Funktion aus Menü, Startseite und Suche.Ab Werk: an
  • Höchste Laufzeit (Stunden)Danach endet der Krisenmodus von selbst, wenn ihn niemand verlängert.Ab Werk: 72
  • Rückmeldung „Mir geht es gut“Bürgerinnen und Bürger können in einer Lage melden, dass es ihnen gut geht.Ab Werk: an
  • HilfegesucheBürgerinnen und Bürger können in einer Lage um Hilfe bitten.Ab Werk: an
  • Wer sieht HilfegesucheNachbarschaft: verifizierte Erwachsene aus den betroffenen Ortsteilen. Krisenstab: nur die Gemeinde. Gesuche Minderjähriger sieht immer nur der Krisenstab.
  • Nicht dringende Nachrichten pausierenWährend einer Lage ruhen Push und Mail zu Marktplatz, Gruppen, Jobs und Wochenüberblick. Nichts geht verloren.Ab Werk: an
4 weitere Einstellungen zeigen
  • Schreiben in der Gemeinschaft pausierenZusätzlich Pinnwand, Forum, Marktplatz und Gruppen für die Dauer der Lage schreibgeschützt stellen.Ab Werk: aus
  • NotrufnummernStehen über allem, was die Gemeinde schreibt. Eigene Nummern kommen dazu; 112 lässt sich nicht entfernen.
  • Übungen erlaubenDie Gemeinde darf den Krisenmodus als Übung schalten. Jede Oberfläche schreibt dann „Übung“ dazu.Ab Werk: an
  • Krisendaten löschen (Tage)Rückmeldungen und Hilfegesuche werden so viele Tage nach der Entwarnung gelöscht.Ab Werk: 7

Grenzen

Was Krisenmodus nicht tut – damit niemand etwas anderes erwartet.

  • Der Krisenmodus ist keine amtliche Warnung. Gewarnt wird über NINA, KATWARN und die Sirene; das Portal informiert, was die Gemeinde vor Ort tut und wo es Hilfe gibt.
  • Er ersetzt keinen Notruf. Bei Gefahr für Leben und Gesundheit gilt die 112 – deshalb steht sie auf der Seite ganz oben.
  • Er braucht Strom und Netz auf der Seite der Bürger. Was er dagegen tun kann, tut er: eine sehr leichte Seite, ein Krisenblatt zum Ausdrucken und der Warnanruf aufs Festnetz über die Anrufbrücke.
  • Er koordiniert keine Einsatzkräfte. Feuerwehr, THW und Leitstelle arbeiten mit ihren eigenen Systemen; der Krisenmodus ist die Seite für die Bürger.
  • Rückmeldungen und Hilfegesuche kommen von Menschen mit Konto. Wer keins hat, liest alles – Lage, Nummern, Orte – und ruft an. Minderjährige stellen keine Hilfegesuche.

Kosten & Voraussetzungen

Aus den Einstellungen der Plattform abgeleitet, nicht formuliert.

  • Im Monatspreis enthalten. Es gibt keinen Aufpreis je Funktion.
  • Ab Werk eingeschaltet. Die Gemeinde kann die Funktion jederzeit abschalten.

Der Monatspreis für das ganze Portal beginnt bei 99 € zzgl. USt. – diese Funktion ist darin enthalten.

Häufige Fragen

Was Gemeinden zu Krisenmodus am häufigsten wissen wollen.

Wer darf den Krisenmodus einschalten?

Die Bürgermeisterin oder der Bürgermeister und der Gemeinde-Admin. Jede Einschaltung und jede Entwarnung wird im Protokoll festgehalten.

Ersetzt das die amtliche Warnung?

Nein. Amtlich warnen NINA, KATWARN und die Sirene. Der Krisenmodus sagt, was die Gemeinde vor Ort tut und wo es Hilfe gibt.

Was passiert mit den Rückmeldungen nach der Lage?

Rückmeldungen und Hilfegesuche werden nach dem Ende der Lage gelöscht. Die Frist dafür steht in den Einstellungen der Gemeinde.

Kann man den Ernstfall üben?

Ja, wenn die Gemeinde Übungen zulässt. Eine Übung ist auf der Seite und in jeder Meldung als Übung gekennzeichnet.

Demo-Termin vereinbaren

In 30 Minuten zeigen wir Ihnen BürgerWeb – online oder bei Ihnen im Rathaus.

Oder gleich selbst ausprobieren

Die Live-Demo „Musterstadt“ steht ohne Registrierung bereit – als Bürger, Redakteur oder Bürgermeister.